Showreisen nach Berlin
Showreise nach Berlin zu Martha Graham Dance Company
in der Staatsoper
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Tanz als verkörperte Vision von Leidenschaft,
Tanz als innerer Ausdruck der Seele,
Tanz als pulsierender Rhythmus des Lebens
Die Legende lebt: Martha Graham, Ikone und Pionierin des Modern Dance, gilt als eine der führenden Künstlergrößen des 20. Jahrhunderts und wird in einem Zug genannt mit Genies wie Pablo Picasso, Igor Strawinsky, James Joyce oder Frank Lloyd Wright. Mit der von ihr 1926 gegründeten Martha Graham Dance Company entwickelte sie eine eigene, vollkommen neue Tanztechnik, die in Anspruch und Grandeur dem klassischen Ballett vergleichbar ist, und welche sie in den Jahrzehnten ihres einzigartigen Schaffens mehr und mehr perfektionierte. Zu den Absolventen ihrer Schule zählt die Crème des modernen Tanzes wie unter anderem Merce Cunningham, Paul Taylor oder Elisa Monte. Zahlreiche Weltstars, darunter Rudolf Nurejew, Margot Fonteyn und Michail Baryschnikow, die bei der ruhmreichen Compagnie gastierten, bedachte Martha Graham mit eigens für diese Tänzerpersönlichkeiten geschaffenen Choreografien. Sie, die sich beispiellos immer wieder selbst zum Geschöpf ihrer nahezu 200 Kreationen machte, verstarb am 1. April 1991 im Alter von 96 Jahren kurz vor Vollendung eines Auftragswerkes für die Olympischen Spiele in Barcelona. Für die internationale Bühnenkunst bedeutete dies einen schmerzlichen Verlust, und noch immer ist Martha Graham vielen, wie auch der wunderbaren Pina Bausch, ein großes Idol.
In den vergangenen beiden Jahren wurde ein Teil ihres einzigartigen Repertoires unter der künstlerischen Leitung von Janet Eilber mit einer jungen, frischen Generation der in New York City fest etablierten Martha Graham Dance Company kraftvoll, mitreißend und lebendig neu einstudiert und wird nun nach triumphalen Erfolgen in den Vereinigten Staaten und mehr als 14 Jahren Pause wieder in Deutschland zu erleben sein. Im April diesen Jahres feiert die Compagnie in einem Festakt in New York ihr Jubiläum zum 80-jährigen Bestehen.
"Die Vergangenheit ist nicht tot; sie ist noch nicht einmal vorbei. Der Mensch lebt mit einer inneren Uhr; der Moment, in dem ein entscheidender Gedanke oder ein wesentliches Gefühl entsteht, kann sich zu jeder Zeit ereignen. Die Empfindung von Zeitlosigkeit ist allen von uns vertraut."
Martha Graham
"Grahams Oeuvre wird zu Recht für seine scharfsinnig stilisierten Charaktere und straffe Dramaturgie gerühmt [...] die Schockwellen, die Grahams einzigartigen Erfindungsreichtum auslöste, wirken sich bis heute aus... Eines der sieben Weltwunder des
künstlerischen Universums."
The Washington Post
DIE MARTHA GRAHAM DANCE COMPANY
Die Martha Graham Dance Company, von der Tänzerin und Choreografin Martha Graham 1926 gegründet, ist Amerikas älteste und berühmteste Compagnie für zeitgenössischen Tanz.
Seit ihrer Gründung begeisterte die Martha Graham Dance Company ihr Publikum in über 50 Nationen weltweit — durch Nord- und Südamerika sowie durch die Länder von Europa, Afrika, Asien und den Nahen Osten führte der Erfolg. Die Compagnie gastierte an der Metropolitan Opera, in der Carnegie Hall, an der Pariser Oper, am britischen königlichen Opernhaus Covent Garden sowie am John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington DC. Des Weiteren tanzte die Compagnie sowohl vor der Kulisse der Pyramiden von Gizeh als auch im Herodus Atticus Theater auf der Akropolis in Athen und brillierte in preisgekrönten Filmen, die auf PBS wie auch weltweit ausgestrahlt wurden.
Im Lauf ihres Lebens schuf Martha Graham 181 Choreografien, darunter Meisterwerke und Klassiker wie Heretic (1929), Lamentation (1930), Primitive Mysteries (1931), Frontier (1935), Deep Song (1937), El Penitente (1940), Letter to the World (1940), Deaths and Entrances (1943), Appalachian Spring (1944), Cave of the Heart (1946), Errand into the Maze (1947), Night Journey (1947), Diversion of Angels (1948), Seraphic Dialogue (1955), Clytemnestra (1958), Embattled Garden (1958), Phaedra (1962), Frescoes (1978), Acts of Light (1981), The Rite of Spring (1984), Temptations of the Moon (1986), und Maple Leaf Rag (1990).
Martha Graham selbst ist die berühmteste Absolventin ihrer eigenen Compagnie, in welcher sie bis Ende der 60er Jahre tanzte, doch war ihre Schule Ausbildungsstätte für eine Reihe großer, berühmter Tänzer und Choreografen des Modern Dance. Zu ihren Absolventen zählen keine Geringeren als Merce Cunningham, Erick Hawkins, Pearl Lang, Elisa Monte, Paul Taylor, Glen Tetley, Jacqulyn Buglisi, Donlin Foreman und Pascal Rioult. Daneben waren auch so legendäre Stars wie Rudolf Nurejew, Margot Fonteyn, Michail Baryschnikow, Claire Bloom, Liza Minnelli, Maya Plisetskaya, und Kathleen Turner Gäste der Compagnie. Neben eigenen Choreografien führte die Martha Graham Dance Company unter großem Applaus von Kritik und Publikum Werke von Twyla Tharp, Robert Wilson, Susan Stroman, Lucinda Childs, und Maurice Béjart auf. Ein weiteres prominentes Mitglied der Martha Graham Dance Company war Betty Bloomer, die nach ihrem Engagement 1938 als First Lady Betty Ford in die Geschichte einging.
Als "eine der besten Compagnien weltweit" (so Anna Kisselgoff von der New York Times, eine der international renommiertesten Tanzkritikerinnen), wurde die Martha Graham Dance Company, wo auch immer sie zu erleben war, von der Kritik bejubelt. Alan M. Kriegsman von der Washington Post bezeichnete die Truppe als "eines der sieben Wunder des künstlerischen Universums", und Los Angeles Times-Rezensent Martin Bernheimer schwärmte davon, "dass man glaube, dass sie einfach alles könten, und dies ebenso leicht wie poetisch." Ismene Brown vom The Daily Telegraph, London, erklärte hingegen die Darbietungen der Compagnie für schlicht "unverzichtbar", und Donald Richie von der Japan Times proklamiert die Tänzer zu "Grahams perfekten
Instrumenten".
"Es scheint, als beherrschten sie alles, und diese Kunst, so leicht wie
poetisch."
Los Angeles Times
In der Staatsoper Berlin vom 4. bis zum 13. Juli 2008.
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